GfW Wirtschaftsmarketing GmbH

1.23 Couponing, Rabatte & Kundenkarten

In Deutschland ist von anhaltender Konjunkturflaute die Rede. Die Wachstumsprognosen der Regierung fallen verhalten aus und auch führende Wirtschaftsinstitute geloben in ihren Prognosen kaum Besserung. Einführung der neuen Währung, horrend steigende Benzinpreise, wachsende Privatverschuldung und die Anpassung an ein einheitliches Europa. Das sind nur einige der Gründe, warum beim Konsument das Geld nicht mehr so locker sitzt. Aber eine Konjunkturbelebung aus wirtschaftlicher Sicht ist nur möglich, wenn auch der Geldfluss wieder zunimmt. Also versucht sich die Wirtschaft damit zu helfen, dass sie die Kaufanreize beim Verbraucher steigert, indem sie unter bestimmten Voraussetzungen den Kaufpreis mindert oder zusätzliche Prämien und Leistungen gewährt, Die grundlegende Basis für diesen wirtschaftlichen Einsatz wurde durch den Wegfall des Rabattgesetzes sowie der Zugabenverordnung geschaffen. Nach fast 70 Jahren wurden diese Bestimmungen am 25 . Juli 2001 aufgehoben. Bis dahin waren in Deutschland nur Rabatte in Höhe von 3 Prozent des Kaufpreises erlaubt. Nun aber sollte der deutschen Wirtschaft insbesondere im Wettbewerb um die europäische Konkurrenz die notwendige unternehmerische Freiheit gegeben werden.

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